Aussengestaltung

Konzeptionelle Grundlage für die Aussenraumgestaltung.

Im Jahre 2006 wurde das Freiraum-Leitbild verabschiedet. Dieses definiert folgende Bereiche:

Empfangsbereich  
Er verbindet die Rodtegg mit der Aussenwelt. Er soll offen und einladend gestaltet sein.                      

Zentrumsbereich (Zentrumsplatz) 
Der Zentrumsplatz soll die Visitenkarte der Institution sein. Er soll Begegnungsort und Auftakt zum wichtigsten Teil der Anlage sein, dem Park. Der Zentrumsplatz soll auch variabel genutzt werden können, mit Aufenthaltsorten im Schatten der Bäume.

Aktionsbereich (Park, Hof)            
Dieser Bereiche soll Platz für das täglich Leben, für Therapie und Spiele bieten und Anreize zur aktiven Aneignung des Freiraums schaffen (Bauen,Werken,Verändern). Für die Schule dient er als Pausenplatz.

Rückzugs- und Wohnbereich        
Topografisch etwas abgesetzt vom Park stillt dieser Bereich ruhigere, intimere Bedürfnisse. Wohnen, Haushalten und gruppendynamische Prozesse haben hier

 

Rodter Platz / Realisiert 2010

Der früher etwas diffuse Zugang von der Rodteggstrasse her wurde offener und transparenter gestaltet, indem die Grünrabatten reduziert wurden. Dafür akzentuieren neu einzelne Bäume den Zugang. Betont wird dieser Zugang durch eine neue grosse Begrüssungstafel.

So schreitet man unter einem Baumdach hindurch zur Anmeldung oder gelangt weiter zum neuen Begegnungsplatz. Dieser Platz breitet sich um die bestehende, markante Linde aus und verbindet das Schulhaus mit dem Zentrumsbau. Seine Grosszügigkeit öffnet den Blick auf die Aussenanlagen der Rodtegg. Der Platz ist in rotem, weichem Kunststoffbelag gehalten und mit blauen Sitzgelegenheiten möbliert.

Form und Farbe setzen spielerisch das Rodtegg-Logo um. Neben der Linde dominiert der versetzte neue Brunnen und verleiht dem Ort den Charakter eines Dorfplatzes. Das erweiterte Gartenrestaurant schmiegt sich an den 'Rodten Platz' an. Die Hauptverbindung durch die Aussenanlagen bleibt bestehen, wird aber neu weniger steil und dadurch sicherer geführt.

Signaletik / Realisiert 2010

Die Signaletik führt Besucherinnen und Besucher durch das Areal der Rodtegg. Rote Stelen signalisieren wie ein roter Faden die Hauptverkehrsachsen und führen zu den neu gekennzeichneten Gebäuden und Haupteingängen.

 

Bächli und Spiegelplatz / Realisiert 2012

Das Rodtegg-Bächli, bietet Rollstuhlfahrer/-innen Möglichkeiten bietet, sinnliche Erfahrungen mit dem Element Wasser, und zwar fliessendem Wasser, zu machen. Erfahrungen, die für viele von uns mit schönen, angenehmen Erinnerungen verbunden sind: Wasser durch die Hände rinnen oder darauf Schiffli fahren lassen oder im Sommer bei Hitze den nackten Fuss oder die Hand ins fliessende, kühle Wasser halten. Das Bächli ist bei den Kindern des Quartiers ebenfalls sehr beliebt.

Daneben befindet sich der überdeckte Spiegelplatz. Vier gebogene Zerrspiegel lassen den Betrachter scheinbar veränderte Körperbilder erfahren.

 

Rodter Park / Realisiert 2014

Seit ein paar Jahren träumten wir in der Rodtegg vom Rodten Park, einem Natur- und Abenteuer-Rollstuhl-Park in einem. Einem Ort, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich treffen, messen und animieren, sich Mut und Freude machen. Wo sie sich zurückziehen, entspannen und ausruhen können.

Am 20. September 2014 wurde dieser Traum Wirklichkeit.

Heute kommen im Rodten Park täglich Menschen zusammen, aus der Rodtegg und aus dem Quartier, aus der Umgebung. Ganz ungezwungen. Er ist ein Ort der Lebensfreude und der Lebens-Erfahrung, der weit über die Rodtegg hinaus strahlt.

Dieser hindernisfrei gestaltete Spielplatz, der Rodte Park, entstand auf Initiative der Rodtegg, und dank der grosszügigen Unterstützung durch:

Denk an Mich, Zürich; Beda Frobich Stiftung, Luzern; Ernst Göhner Stiftung, Zug; Stiftung cerebral, Bern und Albert Koechlin Stiftung AKS, Luzern; Genevski Konstantin + Elena, St. Niklausen; Kathriner Barbara, Alpnach Dorf; Kaufmann Rüedi Rechtsanwälte AG, Luzern; Kiwanis Club Luzern-Pilatus, Beckenried; Stiftung Alice Bucher, Luzern; Stiftung für das behinderte Kind, Zürich; Vereinigung Cerebral, Zentralschweiz, Stansstad; Walter und Anna Herzog-Theler-Stiftung, Luzern sowie 567 weiteren Spender/-innen, die mit Beiträgen zwischen 1.00 und 9‘999.00 Franken einen Beitrag von knapp 300‘000 Franken spendeten.

Flyer Rodte Park