Rückblick

Am 18. September 1965 wurde die «Centralschweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind» (heute die rodtegg) gegründet. Als Übergangs-lösung wurde im Januar 1967 in Emmenbrücke das «Mätteli» in Betrieb genommen. In einem Wohnblock wurden die Sonderschule und das Wocheninternat geführt. Als die Platzverhältnisse immer enger und das Bedürfnis nach eigenen Gebäuden immer stärker wurden, trieb man die deren Planung voran.

Initialzündung

Der Höhepunkt der Gründungsphase und gleichzeitig Initialzündung für das Schulheim Rodtegg war das «Liechtlifäscht», das 1968 durchgeführt worden war. In monatelanger Arbeit war dieser Anlass vorbereitet worden. Der Erlös des viertägigen Festes im Casino ergab den namhaften Betrag von über 170'000 Franken.

Aufrichtefest

1971 wurde der Wettbewerb für eine «Schule mit Wohnheim für körperbehinderte, schulbildungsfähige Kinder aus dem Raum Zentralschweiz» ausgeschrieben. Den ersten Preis gewann der Luzerner Architekt Otto Schärli mit dem Projekt «Quartier». Am 19. August 1977 kam dann endlich der Tag des Spatenstichs auf dem Gelände Rodtegg. Das grosse Aufrichtefest fand am eiskalten 1. Dezember 1978 statt. Bezogen werden konnten die Gebäude im August 1980.

Entwicklung zur heutigen Rodtegg

Während die Rodtegg zu Beginn als Schulheim für Kinder mit Körperbehinderungen konzipiert war, rückte der Fokus nach und nach auch Jugendliche und Erwachsene mit einer Körper- oder Mehrfachbehinderung in den Betreuungsfokus, neue Angebote kamen hinzu:

  • 1988 die Berufsfindungsklasse
  • 1990 die erstmalige berufliche Ausbildung
  • 1991 die geschützten Dauerarbeitsplätze (heute bürowärkstatt)
  • 2000 Wohnstudios für Erwachseneund
  • 2013 18+ Wohnen mit Beschäftigung