Bauprojekte für mehr Sicherheit und Komfort


2020 war nicht nur Covid. In der Rodtegg wurden im letzten Jahr zwei grosse Bauprojekte realisiert.

Da waren einerseits die Massnahmen zum Brandschutz, die von der Gebäudeversicherung eingefordert wurden. Mehrere Nottreppen und zusätzliche Brandschutztüren wurden gebaut. Im Wohnheim wurde ausserdem das Treppenhaus mit einer Metallglas-Konstruktion eingehaust. Die Kosten für dieses Projekt betragen CHF 720’000. Damit haben wir uns mehr Sicherheit im Brandfall für Klientel und Mitarbeitende erschlossen.

Dem Brandschutz musste übrigens der Schlangenbrunnen im Schärli-Kükelhaus-Schulhaus weichen. Dieses mystische Objekt aus der Gründerepoche der Rodtegg liessen wir nicht zertrümmern, sondern auferstehen und in einem neuen Umfeld weiterleben. Die Rettungsaktion ist vom Architekten Inigo Dietrich kreativ umgesetzt und mit einem Spenderbeitrag weitgehend finanziert worden. Noch fehlen weitere Spender und rund CHF 5000. Damit könnten wir der Schlage bald ihr schönes Mosaikkleid zurückgeben. Sie hat schon lange gewartet in der Gruft. Auch das wird sie noch überstehen.

Ebenfalls realisiert wurde die Modernisierung der Nasszellen im Wohnheim. Dieser Umbau bringt grossen Fortschritt im Komfortbereich für unsere Klientel. Mit den neuen Armaturen und den hellen Plättli wirken die Nasszellen nun freundlich und modern. In mehreren Räumen haben wir auch mit Spendengeld finanzierte höhenverstellbare Toiletten und Lavabos eingebaut. Diese besondere Qualität erleichtert den Alltag unserer Klientel stark. Bei der grossen Renovation sind ausserdem die rostigen Steigleitungen im Wohnheim durch moderne Sanitärtechnik ersetzt worden. Die Gesamtkosten dieses Umbaus belaufen sich auf CHF 1.34 Mio.

Zurück zum Magazin